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Ab Anfang Februar können Gemüsezwiebeln, oft auch als Riesenzwiebeln bezeichnet, in kleine Töpfe gesät werden. Die Gemüsezwiebel ist eine mild schmeckende Variante unserer Speisezwiebel, die unter günstigen Bedingungen ein Gewicht von 500 bis über 1500 g erreichen kann. Sie benötigt eine längere Entwicklungszeit und stellt entsprechend ihrer spanischen Herkunft höhere Wärmeansprüche.

Man legt in jeden Topf drei bis vier Samen und lässt später nur das kräftigste Pflänzchen stehen. Der Standort für die Anzucht soll hell sein, bei Temperaturen um 15 °C bis zum Zweiblattstadium. Danach genügen Werte von 10 bis 12 °C. Zusatzbelichtung wirkt sich günstig aus. Selbstverständlich sind auch spätere Aussaaten möglich, doch bleiben die Zwiebeln dann entsprechend kleiner.

Auch für normale Speisezwiebeln gilt der Grundsatz: „Je eher, desto besser“, sodass bei günstiger Witterung bereits Ende Februar mit der Aussaat begonnen werden kann. Zwiebeln keimen schon bei Bodentemperaturen von 2 bis 3 °C. Voraussetzung für den Erfolg ist ein sorgfältig vorbereitetes, feinkrümeliges Saatbett. Nur einjähriges Saatgut keimt gut, sodass auch bei neu gekauftem Saatgut eine Keimprobe anzuraten ist. Wichtig ist die Saattiefe. Der Zwiebelsamen darf höchstens 1 cm tief in den Boden kommen. Der Reihenabstand beträgt 20 cm. Eine Verwendung von Radies als Markiersaat ermöglicht bzw. erleichtert das Hacken des Bodens noch vor dem Aufgang sowie die Unkrautbekämpfung. Um den erforderlichen Bodenschluss herzustellen, sind die Reihen nach der Aussaat leicht anzudrücken.


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