Wer den Frühling schon sehr früh in seine Rosenbeete locken will, hat mit Zwiebelblumen großartige Möglichkeiten. Aber auch hier ist es wichtig, die Farben richtig zu wählen.
So gewinnt beispielsweise eine Rosa hugonis, die gelbe Mairose, durch eine gezielte Nachbarschaft mit blauer Traubenhyazinthe. Ganz allgemein eignen sich schmalblättrige Zwiebelblumen besonders gut für ein Miteinander mit Rosen. Großblumige späte Tulpen können allerdings mit ihrem Laub zwischen Edelrosen gefährlich werden, weil das Laub zu lange stehen bleibt und verhindert, dass das Rosenlaub nach Regen schnell wieder abtrocknet, wodurch Pilzbefall gefördert wird.
Reizvoll sind auch Tuffs mit gelben oder orangefarbenen Kaiserkronen. Sie bringen im Frühjahr die fröhlichen Farbtupfer in ein Rosenbeet und haben ihr Laub bereits eingezogen, wenn die Rosen ihre Blätter voll entfalten. Lilien und die großen violetten Kugeln vom Zierlauch sind dann im Laufe des Sommers reizvolle Farbtupfer in Rosenpflanzungen. Besonders der Zierlauch harmoniert gut mit vielen rosa Farbtönen der Rosen.
Sommerblumen als einjährige Pflanzung in Kombination mit Rosen bieten viele Vorteile. Man kann jedes Jahr wechselnde Farbvarianten ausprobieren und außerdem mit Einjahresblumen sehr schnell auf unvorhergesehene Lücken reagieren, die durch Frostschäden entstanden sind. Gleichzeitig passt das gleich starke Nährstoffverlangen von Rosen und Sommerblumen gut zusammen. Aber man muss darauf achten, dass es nicht zu einer Konkurrenz zwischen beiden kommt.
Einjahresblumen, wie einjähriger Rittersporn und andere Arten mit feinem fiederartigem Laub, bieten die besten Voraussetzungen, dass auch hier die Rosen nach Regen schnell abtrocknen und der Pilzbefall geringe Chancen hat. Schmalblättrige Stauden haben viel weniger die Tendenz, die Rosen zu überlagern.
Nach den Erfahrungen des Rosengartens Zweibrücken sind Lobularia maritima in den Farben Weiß, Rosa und Rot ideale Partner. Auch Tagetes in verschiedenen Gelbabstufungen ergänzen ein Rosenbeet. Gute Erfahrungen liegen außerdem mit Zwischenpflanzungen mit Heliotrop vor. Hier steigert das dunkle Violett dieser Einjahresblume die zarten Rosatöne vieler Gartenrosen. Ein weiterer Vorteil ist der betörende vanilleähnliche Duft der Heliotrop-Pflanzen.
Damit im Rosenbeet keine Langeweile aufkommt, hier ein paar Tipps vom Fachmann:
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