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Immer wieder wird die Frage gestellt, wie die Rosen zu ihrem Namen kommen. Jeder Rosenzüchter möchte seiner Rose einen Namen mit auf den Weg geben, damit sich der zukünftige Kunde leichter für diese Rose entscheidet.

Am Anfang der Rosenzüchtung, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, huldigte man mit der Namensgebung einer neuen Rose Königen und dem Adel. Heute, in den Zeiten der internationalen Globalisierung, sucht man nach Rosennamen, die sich in möglichst vielen Sprachen leicht aussprechen lassen, denn jeder Rosenzüchter wünscht sich eine möglichst rasche und weite Verbreitung seiner Neuheit. Aber auch die Verwendung einer Rosenneuheit in Verbindung mit einer originellen Firmenwerbung wird von findigen Werbefachleuten gern genutzt. Diese Art der Firmenwerbung hat bereits eine lange Tradition.

Schon 1890 kaufte der Modesalon Mme Caroline Testout eine Rosenneuheit vom Rosenzüchter Pernet-Ducher, um mit einer neuen Rose auf seine geschäftlichen Aktivitäten aufmerksam zu machen. Die Rose ‘Mme Caroline Testout’ ging als eine sehr erfolgreiche Rose in die Rosengeschichte ein. In der Neuzeit hat der Pharmakonzern Bayer zum 100. Ge­burtstag des Medikaments Aspirin mit der weißen ‘Aspirin®-Rose’ seinen Kunden sein Dankeschön ausgedrückt.

Bei der Suche nach neuen Rosennamen wird auch immer mit berücksichtigt, in welcher Weise der Name für die Vermarktung nützlich sein könnte. Bekannte Namen aus der Kultur- oder Sportszene sind dabei heute sehr hilfreich. Einen der unglücklichsten Namen erhielt eine Rose, die mit der Bezeichnung ‘Atombombe’ 1954 in den Handel kam.

Damit Sie den Überblick im unfassenden Rosensortiment nicht verlieren, bietet Ihnen folgendes Buch Orientierung - 300 Rosenarten und -sorten werden porträtiert:


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