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Die Rose gehört zur Familie der Rosaceaen und ist mit ca. 250 Arten in der gemäßigten Zone der nördlichen Halbkugel vertreten, aber auch mit Fundorten in tropischen Gebirgen, wie in Mexiko, Äthiopien und auf den Philippinen.

Rosen besitzen stets unpaarig gefiederte Blätter. Damit werden Blätter bezeichnet, deren Fiederblätter paarig gegenüberstehend angeordnet sind und an deren Spitze ein einzelnes Fiederblatt steht. Je nach Art der Eltern finden wir Rosen mit drei, fünf, sieben oder mehr Fiederblättern. Botaniker beschreiben die Rose als einen Strauch. Darunter versteht man eine Blütenpflanze, deren Wurzelstock und oberirdischer Spross verholzt sind und die keinen Stamm ausbildet. Ein Strauch verzweigt sich an der Übergangsstelle von der Wurzel zum Spross.

Als Holzgewächs ist die Rose ein ausdauerndes Gewächs. Während der Winterruhe verliert der Rosenstrauch (in der Regel) seine Blätter und stellt das Wachstum ein. Die meisten Rosenwildformen sind an den fünf Kelchblättern, welche die Knospe umschließen, erkennbar. Dann folgt mit fünf Blütenblättern die eigentliche Rosenblüte, die den inneren Kreis bildet.

Stacheln oder Dornen?
Im Volksmund wird immer wieder von den Dornen der Rose gesprochen. Dies ist aus der Sicht der Botanik falsch, denn alle Rosen weisen Stacheln an ihren Trieben auf. Als Stachel werden die hakenförmigen Ausformungen der Rinde bezeichnet, die sich an jungen Trieben leicht mit der Hand wegdrücken lassen. Ein Dorn ist im Sinne der Botaniker dagegen eine stift- oder hakenförmige Ausbildung, die fest mit dem Holzgewebe verbunden ist. Sie lässt sich nur mit einem Schneidwerkzeug vom Zweig lösen. Deshalb hat die Stachelbeere – botanisch gesehen – Dornen und der Rosenstrauch Stacheln.

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