Jetzt im Februar gibt es aus gärtnerischer Sicht gesehen nur sehr wenig über die Königin der Gartenpflanzen zu berichten. Unsere Rosen im Garten halten jetzt noch ihren Winterschlaf und wir können nur hoffen, dass sie die kalte Jahreszeit gut überstehen. An dieser Stelle also diesmal ein ganz anderes Thema. Wir möchten mit einer alphabethischen Aufzählung einmal aufführen, was so alles mit dem Namen der Rose in Verbindung gebracht wird.
Rosen-Austrieb. Nicht der erste Austrieb der Rosen sollte im Frühjahr dazu verleiten, die Pflanzen zu schneiden. Der beste Termin ist immer dann erreicht, wenn die Forsythien blühen.
Rosen-Blatt. Mit Ausnahme der Wildrosen und einiger Sorten der Bodendeckerrosen bestehen Rosenblätter grundsätzlich aus fünf Einzelblättern. Weisen sie jedoch sieben auf, handelt es sich um einen Wildtrieb.
Rosen-Container. Dieses Pflanzgefäß zeichnet sich durch eine besondere Höhe aus, das der tief wurzelnden Rose ausreichend Platz für eine längere Kultur ermöglicht.
Rosen-Dünger. Die Zusammensetzung von Rosendünger ist so abgestimmt, dass er den Wuchseigenschaften dieser Pflanze entgegenkommt. Es lohnt sich also, diesen Spezialdünger zu kaufen.
Rosen-Etikett. Qualitätsrosen sind immer mit einem Etikett versehen, auf dem die Art und die Sorte der Rose vermerkt sind.
Rosen-Früchte. Die Früchte der Rosen, besser als Hagebutten bekannt, sind eine Zierde im Garten, dienen als Vogelfutter und lassen sich auch zu Konfitüre verarbeiten.
Rosen-Gärten. In Deutschland gibt es in den unterschiedlichsten Regionen wunderschöne Rosengärten zu besichtigen, die man am besten ab Juni besuchen sollte.
Rosen-Hochstämme. Rosen-Hochstämmchen gibt es in den unterschiedlichsten Höhen. Am bekanntesten sind die Fußstämmchen, die Hochstammrose und die Trauerstammrose.
Rosen-Informationen. Alle namhaften Rosenbaumschulen, die vorwiegend im Norden von Deutschland sind, verfügen über eigene Internetseiten, auf denen man ständig sehr aktuelle Informationen erhält.
Rosen-Jahrbuch. Alle Mitglieder der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde erhalten jedes Jahr das jeweils neueste Rosenjahrbuch kostenlos im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrags. Nichtmitglieder können dieses wissenschaftliche Nachschlagewerk über aktuelle Rosenthemen ebenfalls über die Geschäftsstelle zum Preis von EUR 9,- inklusive Porto und Verpackung bestellen. Ältere Ausgaben sind zu einem Preis von EUR 6,50 inklusive Porto und Verpackung erhältlich. Anfragen bitte an die Geschäftsstelle in Hamburg richten.
Rosen-Klettergerüst. Um Kletterrosen an einer Wand gut zu fixieren, benötigt man ein Klettergerüst, am besten aus verzinktem Baustahl. Holzgerüste halten für diese langlebigen Pflanzen nicht ausreichend lange genug.
Rosen-Literatur. Kaum eine andere Pflanzenart wurde bis dato so gut beschrieben wie die Rose. Es verwundert daher nicht, dass es unzählige Bücher über die Rose gibt und natürlich auch der Ulmer Verlag einige Bücher zu diesem Thema führt.
Rosen-Mulch. Auf Rosenbeeten sollte nicht unbedingt Rindenmulch aufgebracht werden. Ein regelmäßiges Anhäufeln ist bedeutend besser.
Rosen-Neuheiten. Rosenbaumschulen bringen nach langjähriger Züchtungsarbeit und Selektionen alljährlich Neuheiten auf den Markt. Außer auf neue Farben und Wuchsformen wird dabei ein besonderer Wert auf Resistenz gegen Pilzerkrankungen gelegt.
Rosen-Öl. Eine der wichtigsten Essenzen für die Herstellung von Parfüm ist nach wie vor das Rosenöl, das hauptsächlich in der Türkei und vielen arabischen Ländern aus den Blütenblättern der Damaszener Rose gewonnen wird.
Rosen-Pflanzzeit. Der richtige Pflanztermin hängt von der Pflanzenqualität ab. Wurzelnackte Ware kann nur im Frühjahr und Herbst gesetzt werden, Containerrosen dagegen rund um das Jahr.
Rosen-Qualität. Die Qualität von Rosenpflanzen unterliegt strengen Kriterien, die zum Beispiel vom Bund deutscher Baumschulen, vom Bundessortenamt oder von der Allgemeinen deutschen Rosenneuheitenprüfung festgelegt sind.
Rosen-Registrierung. Alle Neuheiten kommen erst nach einer sehr sorgfältigen Sortenprüfung nach unterschiedlichsten Kriterien auf den Markt und werden erst dann international registriert.
Rosen-Schädlinge. Die Liste der Schadinsekten, die unsere Rosen befallen, wird immer größer. Bevor man Insektizide kauft, sollte man sich im Fachhandel gut beraten lassen.
Rosen-T-Hybriden. Bei diesem Rosentyp, dem eine langjährige Geschichte in der Zucht der Rosen vorausgeht, handelt es sich um Rosen, die einen gewissen Duft nach „Tee“ verströmen. Keineswegs sind dies nur Edelrosen, es gibt ebenso Strauch- und Kletterrosen davon.
Rosen-Union. Die Rosen-Union e. G. wurde 1961 gegründet als Zusammenschluss von Rosenschulen in und um Steinfurth, die Rosen produzieren, aber nicht selbst verkaufen wollten. Diese Aufgabe übernahm dann die Rosen-Union in der hessischen Ortschaft Steinfurth.
Rosen-Verbände. Der Dachverband für Rosenliebhaber heißt „Gesellschaft für deutsche Rosenfreunde“ mit Sitz in Hamburg. Diesem sehr rührigen Verband sind zahlreiche regionale Unterverbände angegliedert.
Rosen-Winterschutz. Je nach Lage und klimatischen Bedingungen ist ein Winterschutz bei Rosen sehr wichtig. Besonders lange, schneearme und trockene Winter können Rosen schwer zu schaffen machen.
Rosen-XL Blüten. Viele historische Rosensorten für den Garten, aber auch so manche Schnittrose fällt durch ihre besondere Blütengröße auf. Sehr bekannt für ihre XL-Größe sind zum Beispiel die Sorten Bordeaux, Flashback, Iceberg, Caesar, Chippendale oder Tiamo.
Rosen-Y. Für diesen Buchstaben kann nur schwer ein passender Begriff gefunden werden. Dafür gibt es aber einige Sortennamen für Rosen, die mit diesem Buchstaben beginnen, wie Yankee Doodle, Yardley Barque, Yellow Bantam Moore, Yellow Blush oder Yellow Button.
Rosen-Züchter. Rosen werden auf der ganzen Welt gezüchtet. Die weltgrößte Rosenschule liegt im Norden von Deutschland, aber auch in England und in Frankreich werden Rosen in großem Stil produziert.
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