. .

 

Warenkorb
Der Warenkorb ist zur Zeit leer.

Vorgabe Kommission:

Staudenaussaat

Bunte Samenverpackungen können sehr verführerisch sein. Viel Stauden verhalten sich tatsächlich unproblematisch beim Anbau, andere brauchen Spezialbedingungen, und selbst bei deren Einhaltung ist ein Erfolg nicht garantiert.

Die meisten Stauden sind Dunkelkeimer, das heißt, die Samen benötigen zur Keimung eine Abdeckung. Sie müssen also mit Erde, Torf oder Torfersatzprodukten leicht übersiebt werden. Wenn die Jungpflanzen gut eingewurzelt sind, werden sie wie gekaufte Staudenpflanzen ins Freie gesetzt.

Tipp:
Eine gute Zeit für den Anbau ist der zeitige Frühling. Die Aussaat kann Mitte bis Ende März erfolgen, leichte Fröste sind für die meisten Stauden kein Problem. Stellen Sie die Saatkistchen an einer halbschattigen Stelle im Garten auf und achten Sie darauf, dass die Erde nie austrocknet. Vorsicht! Die Erde soll feucht sein, aber nicht nass sein, sonst kann es zu Fäulnis der Keimlinge kommen

1.) Das am Boden mit Abzugslöchern versehene Saatkistchen wird mit angefeuchteter Anzuchterde (durchlässig, nährstoffarm) gefüllt und mit den Händen angedrückt.

2.) Flachdrücken der Erde mit einem Brettchen.

3.) Locker aus dem Handgelenk werden die Samen nicht zu dicht gestreut. Dunkle, auf der Erde schwer sichtbare oder sehr feine Samen können vor dem Säen mit hellem Sand gemischt werden.

Bei Dunkelkeimern:
Übersieben mit Torf oder ähnlichem Substrat. Nochmals mit Brettchen andrücken. Angießen mit feiner Brause.
Pikieren (Versetzen) der Sämlinge in Töpfe oder Kistchen. Zu langes, dichtes Stehen im Saatkistchen lässt die Pflänzchen lang werden oder verursacht Krankheiten.


Text entnommen aus "Alfred Feßler, Der Staudengarten".


zurück zur Liste